Künstlerische Staatsprüfung Historische Instrumente,
Staatsexamen und langjährige Unterrichtserfahrung in den Fächern Musik und Deutsch,
überregionale Multimedia-Preise (1998/99) mit Schülergruppen
(Freestyle, Join Multimedia; Printmedien und CD-ROM zur Thematik Jugendsubkulturen),
schulische Musiktheater-Projekte (deutsche Kabarett- und Revue-Tradition).
Dissertation 1998 zur buddhistischen Liturgie chinesischer Migranten in Indonesien,
Postdoc-Stipendium (HSP/HWP).
2004 Habilitation mit einer quantitativen und qualitativen Studie zur musikkulturellen Erfahrungswelt Jugendlicher und zur musikpädagogischen Relevanz eines diesbezüglichen kulturwissenschaftlichen Deutungsansatzes (venia legendi 2005).
Feldforschung in Indonesien, The Gambia und Sri Lanka, Studien zur westafrikanischen Djembe und den sri lankischen Trommeln Gätabere, Tamätamä, Dahula sowie zum Stick-Dance Leekeli, Musiktraditionen im buddhistischen Kontext und Typen des Musiktheaters.
Lehre an den Universitäten Bamberg und Gießen.
Entwurf von Medienkombinationen (Buch einschließlich CD-ROM mit Info- und Edutainment, bilingual, multimedial) für den ulme-mini-verlag.
Interkulturelle, multikulturelle und transkulturelle, umfassend als kultur-konstruktivistisch bzw. kulturwissenschaftlich zu bezeichnende Musikforschung und -pädagogik auf anthropologischer, biographie- und subjektbezogener Basis in Verbindung mit Multimedia (multimedialer Konstruktionskompetenz); schulisches Musiktheater und Figurentheater mit Musik; Musikpädagogik und systemisch-konstruktivistische Philosophie, Ethnomethodologie; binnendifferenzierende, alternative, nicht lehrer- bzw. vortragszentrierte Methodik (Stationenlernen, Freiarbeit, Arbeitsateliers, Projekt-Produkt-Didaktik, imaginationsfördernde Didaktik/Phantasiereisen, Qi Gong, Brain-Gym im MU usw.); notationsfreie und mittelbar musikbezogene Vermittlungsverfahren (performative Analyse, kinetisch-mimetische Einfühlung, narrative und visuelle musikbezogene Re-, Dekonstruktion und Konstruktion).
Überwiegend ethnographisch und ethnomethodologisch; quantitative Verfahren (Fragebogenerhebungen und Auswertung), qualitative Verfahren (narrative und Leitfaden-Interviews und ihre Hermeneutik, teilnehmende Beobachtung und ihre „dichte Beschreibung“), Ikonographie, Feldforschung und darauf bezogene Medienkompetenz, Systematisierung und Kategorisierung des Materials, Archivierung mithilfe digitaler Datenträger, zielgruppenorientierte Präsentationsformen (multimedial, interaktiv, CD-ROM und Web/Internet).